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Linsenchirurgie – eine sinnvolle und gute Ergänzung zum Augenlasern

Für mehr Lebensqualität auf allen Entfernungen.

Endlich die Welt ohne Brille und Kontaktlinsen erleben: In der Ferne beim Autofahren scharf sehen, ebenso am Bildschirmarbeitsplatz und auch abends im Bett ohne Brille lesen – und das dauerhaft. Geht das überhaupt? Ja, mit einer modernen Augenlinsen OP ist dieses Ziel zu erreichen.

Fast alle Fehlsichtigkeiten lassen sich behandeln

Dank der linsenchirurgischen Behandlungsmethoden wie Implantierbare Kontaktlinse (ICL) oder dem refraktiven Linsenaustausch (RLA) können wir nahezu alle Fehlsichtigkeiten korrigieren. Wo die Laserbehandlung an ihre Grenzen stößt, bietet die Linsenchirurgie oftmals eine ideale Alternative.

Auch die Alterssichtigkeit ist behandelbar

Die Linsenchirurgie kann bei vielen Patienten ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen, sowohl bei Vorliegen einer sehr hohen Fehlsichtigkeit als auch bei Alterssichtigkeit für das Sehen in der Nähe. Auch Patienten, die aufgrund ihrer Hornhautbeschaffenheit (z. B. dünne Hornhaut) für eine Augenlaserkorrektur nicht in Frage kommen, können heute mittels einer neuen Linse oder einer zusätzlichen Linse im Auge versorgt werden.

Tel. 089 82909802

Infoabend "Brillenfreiheit"

Donnerstag, 19.08.2021

um 18:00 Uhr

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Modernste Linsen der neuesten Generation

Bei den Operationen mittels Linsenimplantation oder Linsenaustausch kommt hochmoderne Technik zum Einsatz. Heutige Intraokular-Linsen (IOL) können vom Design nicht nur Kurz- und Weitsichtigkeit korrigieren, sondern auch auf Abstände eingestellt werden, die ein entspanntes Sehen am Bildschirm oder Smartphone erlauben (z. B. multifokale oder trifokale IOL). Natürlich wird bei allen Linsen-Modellen auch eine bestehende Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) mit korrigiert.

Dennoch kommt nicht jede IOL für jeden Patienten in Frage. Erst eine gründliche Voruntersuchung und ein ausführliches Gespräch über die jeweiligen persönlichen Ansprüche des Patienten ergeben ein vollständiges Bild und ermöglichen die richtige Wahl der Linse.

Welches Verfahren kommt für mich in Frage?

Die folgenden Informationen erlauben Ihnen lediglich eine grobe Ersteinschätzung welche Methode der Linsenchirurgie für Sie geeignet ist. Nur eine eingehende Voruntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob eine Linsenchirurgie für Sie in Frage kommt. Wir beraten Sie gerne persönlich.

Indikationen und Kontraindikationen bei der Linsenchirurgie

Auch wenn Ihre Fehlsichtigkeit im Bereich der korrigierbaren Refraktionswerte liegt, kann es individuelle Faktoren geben, die eine Behandlung ausschließen. Bei den Ausschlusskriterien wird zwischen "harten" und "weichen" Kontraindikationen unterschieden. Harte Kontraindikationen schließen ein Verfahren grundsätzlich aus, während wir bei weichen Kontraindikationen (z. B. Alter, schlechter Allgemeinzustand, Begleiterkrankungen, Sehfehler außerhalb der empfohlenen Grenzen) individuell entscheiden, ob eine Behandlung möglich ist.

Implantierbare Kontaktlinse

  • konstante Brillen- / Kontaktlinsenwerte (seit mindestens einem Jahr)
  • Alter: über 21 Jahre
  • Kontaktlinsen- / Brillenunverträglichkeit, Allergien gegen Kontaktlinsenmittel
  • trockene Augen
  • auch bei dünner Hornhaut
  • bei fast allen Fehlsichtigkeiten
  • geeignete Pupillengröße
  • Augengesundheit
  • guter Allgemeinzustand

Harte Kontraindikationen:

  • ausgeprägte Augenerkrankungen (z. B. proliferative diabetische Retinopathie, fortgeschrittener Grüner oder Grauer Star)
  • nicht genug Platz im Auge
  • instabile Refraktionswerte (permanent zunehmende Brillenwerte)
  • Schwangerschaft, Stillzeit

Weiche Kontraindikationen:

  • Alter: unter 21 (Auge noch im Wachstum)
  • extrem weite Pupillen

Refraktiver Linsenaustausch

  • Alter: über 45 Jahre
  • Alterssichtigkeit
  • Beginnende Linsentrübung
  • Kontaktlinsen- / Brillenunverträglichkeit, Allergien gegen Kontaktlinsenmittel
  • trockene Augen
  • auch bei dünner Hornhaut
  • bei fast allen Fehlsichtigkeiten
  • Augengesundheit
  • guter Allgemeinzustand

Harte Kontraindikationen:

  • ausgeprägte Augenerkrankungen (z. B. proliferative diabetische Retinopathie, fortgeschrittener Grüner Star, Makulaerkrankungen)
  • Schwangerschaft, Stillzeit

Weiche Kontraindikationen:

  • Alter: unter 45 (kristalline Linse kann noch akkomodieren)
  • Hohe Myopie (erhöhtes Netzhautablösungsrisiko)

Bioptics

Verbindet die Linsen OP mit nachträglichem Laser-Eingriff

Das Schöne an der Linsenchirurgie ist, dass man sie auch mit dem Augenlasern kombinieren kann (Bioptics). Falls nicht der gesamte Sehfehler durch einen refraktiven Linsenaustausch oder einer zusätzlichen Linsenimplantation korrigiert werden kann oder nach der Behandlung ein kleiner Restsehfehler übrigbleibt, können wir nach der Heilungsphase einen weiteren Eingriff mit dem Laser (LASIK/TransPRK) durchführen.

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