Femto-LASIK: schonend und sicher: Zum Inhalt springen

Femto-LASIK

Die sichere und sanfte Form der Augenlaserbehandlung

Die Femto-LASIK ist der "Nachfolger" der klassischen LASIK. Wurde bei der klassischen LASIK das Hornhautdeckelchen (Flap) mit einem Keratom (Messer) gebildet, erfolgt dieser Schritt bei der Femto-LASIK mit einem hochpräzisen Femtosekundenlaser. Die "LASIK ohne Schnitt" wird inzwischen bei ca. 95 % der Patienten durchgeführt. Sie ist noch sicherer und schonender als ihr Vorgänger und reduziert die bisher ohnehin sehr niedrige Komplikationsrate auf ein Minimum.

Die Femto-LASIK ist für Patienten mit Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung anwendbar.

Der Vorteil der Femto-LASIK besteht in der hohen Präzision beim Päparieren der Hornhautlamelle. Die Lamelle kann darum sehr dünn gehalten werden, entsprechend mehr Hornhaut bleibt bestehen. So können auch Patienten mit höherer Dioptrienzahl und dünner Hornhaut behandelt und die Behandlungszone größer gewählt werden (geringere Blendung nachts). Der größte Vorteil ist jedoch die noch höhere Sicherheit: Die ohnehin sehr niedrige Risikorate konnte mit diesem Verfahren um fast die Hälfte reduziert werden und liegt nun bei 0,4 %. Patienten empfinden die Femto-LASIK als subjektiv angenehmer. Die oftmals empfundene Angst vor dem Messer, welche viele Patienten von einer Behandlung abgehalten hat, entfällt. 

Infoabend "Augen lasern"

Montag, 03.06.2019

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Ihre Vorteile der Femto-LASIK im Überblick

sanfter und schneller Eingriff
sanfter und schneller Eingriff
hohe Sicherheit und Präzision durch Femtosekundenlaser
hohe Sicherheit und Präzision durch Femtosekundenlaser
schnelle Rehabilitation, kurze Ausfallzeit (1 Tag)
schnelle Rehabilitation, kurze Ausfallzeit (1 Tag)
schmerzfreie Heilung
schmerzfreie Heilung
gute Nachkorrekturmöglichkeit
gute Nachkorrekturmöglichkeit
hohe Stabilität
hohe Stabilität
gute Voraussagbarkeit des Ergebnisses
gute Voraussagbarkeit des Ergebnisses
geringe Infektionsgefahr
geringe Infektionsgefahr
auch geeignet für Patienten mit relativ hoher Fehlsichtigkeit
auch geeignet für Patienten mit relativ hoher Fehlsichtigkeit
Bin ich grundsätzlich für die Femto-LASIK geeignet?

Die folgenden Informationen erlauben Ihnen lediglich eine grobe Ersteinschätzung Ihrer Eignung. Nur eine eingehende Voruntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob eine Augenlaserbehandlung für Sie in Frage kommt. Interessiert? Unser Team freut sich über Ihren Anruf.

Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit

bis -10 dpt

Weitsichtigkeit

Weitsichtigkeit

bis + 5 dpt

Hornhautverkrümmung

Hornhautverkrümmung

bis -5 dpt

Wie funktioniert die Femto-LASIK?

Anstelle des Messers kommt bei diesem Verfahren ein sog. Femtosekundenlaser zum Einsatz. Dieser Speziallaser setzt ultrakurze Energie-Impulse in eine genau definierte Ebene des Hornhautstromas. Jeder Impuls erzeugt ein sehr kleines Gasbläschen. Die Vielzahl der Impulse lässt die Gasbläschen zusammenfließen, sodass – berührungsfrei – ein winziger Spalt im Hornhautgewebe entsteht. Wir können damit also eine Lamelle präparieren, ohne mit Messer oder Klinge schneiden zu müssen. Im Gegensatz zur Keratom-LASIK ist dieses Verfahren deutlich sicherer und wir kreieren damit dünnere Lamellen (Flaps).

Die mit dem Femtolaser gebildete Lamelle wird auf die Seite geschoben und es erfolgt die Neuformung der Oberfläche mit dem Excimer-Laser. Danach wird die Lamelle wieder rückverlagert und saugt sich innerhalb weniger Stunden fest. Das Sehvermögen liegt in der Regel am Tag nach der OP bei 100 %.

Der Eingriff

Hier erfahren Sie alles über den Ablauf der Augenlaserbehandlung mit der Femto-LASIK. Lesen Sie auch unsere allgemeine Informationen zur Laser-OP.

  • Frühstücken Sie ganz normal.
  • Kommen Sie ca. 15 Minuten vor dem geplanten OP-Termin in unser Laserzentrum, wenn Sie noch ein Beruhigungsmittel möchten, bitte 30 Minuten vorher. Ihre Begleitung kann gerne immer dabei sein. Unser OP-Team betreut Sie durch alle Phasen des Eingriffs bis hin zum Verlassen des Laserzentrums.
  • Der Bereich um die Augen wird desinfiziert und Sie bekommen eine Haube und Überschuhe.
  • Sie legen sich auf eine bequeme Liege, die automatisch unter den Laser fährt. Nun bekommen Sie 2 x Tropfen, die Ihr Auge betäuben.
  • Arzt und Assistenz justieren jetzt den Laser und überprüfen noch einmal Ihre Daten. Wir erklären Ihnen jeden einzelnen Schritt, was Sie dabei fühlen, wie lange es dauert usw. Wir proben die Lichtfixation und die Kopfhaltung. Die Hornhautsensibilität ist durch die Tropfen komplett, der Blinzelreflex weitgehend ausgeschaltet.

Das Auge wird mit einem Saugring fixiert. Sie empfinden das als leichten Druck und merken, dass sich die Sicht verschlechtert. Saugring und Laser werden nun miteinander verbunden und der Laser wird gestartet. Er arbeitet völlig lautlos, Sie hören und spüren nichts davon. Nach 17 Sekunden (eine Mitarbeiterin zählt die Sekunden laut mit) ist die Lamelle präpariert.

Das Gesicht wird nun mit einem sterilen Tuch abgedeckt, die Wimpern mit zwei Streifen medizinischer Folie. Der Arzt zeigt Ihnen einen grün blinkenden Fixationspunkt, den Sie während der gesamten Laserung anvisieren. Je nach Dioptrienzahl dauert diese Phase zwischen 10 und 60 Sekunden. Die OP-Assistenz zählt die Sekunden laut mit, damit Sie wissen, wie lange es noch dauert. Sie müssen keine Angst haben, dass Sie etwas falsch machen. Ein sogenannter Eye-Tracker kompensiert Ihre Augenbewegungen. Zum Schluss setzen wir eine Schutzlinse ein, die bei der Femto-LASIK nach 2 Stunden entfernt wird.

Die erste Nachkontrolle erfolgt nach einer halben Stunde, die zweite ca. zwei Stunden nach OP-Beginn. Bei dieser wird auch die Schutzlinse entfernt. Wir statten Sie mit einer Notfallbox aus, in der Sie alle notwendigen Tropfen und Medikamente und eine kleine „Gebrauchsanleitung“ finden. 

Möglicherweise verspüren Sie in den nächsten Stunden ein Fremdkörpergefühl und die Augen tränen. Sie können in der Regel aber schon so gut sehen, dass Sie auch alleine nach Hause gehen könnten. 

Nach ca. 8 Stunden sind Sie beschwerdefrei und sehen bereits am nächsten Tag so gut, dass Sie Autofahren und am Bildschirm arbeiten können.

Die endgültige Stabilisierung tritt im Normalfall nach 2 bis 6 Wochen ein.

Es ist soweit: Genießen Sie Ihre ersten brillenfreien Tage! 

Sie müssen Ihre Augen nicht schonen. Im Gegenteil: Sie dürfen Fernsehen, Autofahren, am Bildschirm arbeiten, Lesen – je mehr Sie Ihre Augen jetzt trainieren, umso schneller gewöhnen sie sie an die neuen Verhältnisse. Sie dürfen sich waschen, sie können in die Sauna und ins Dampfbad, Spazieren gehen, sich in der frischen Luft aufhalten. Nach einer Woche können Sie wieder Ihren gewohnten Sport ausüben. Vermeiden Sie in den ersten drei Tagen Augenreiben, verzichten Sie auf Make-up und benutzen Sie eine Sonnenbrille.

Sobald Sie genug sehen, dürfen Sie wieder Arbeiten. In der Regel geht das schon am nächsten Tag, wir empfehlen aber – wenn möglich – zwei Tage Pause, um sich in Ruhe und ohne Druck an das neue Sehen zu gewöhnen. In der ersten Zeit werden Sie durch Licht vermehrt geblendet und Ihre Augen sind trockener. Künstliche Tränen sind in dieser Zeit hilfreich. Nach zwei bis sechs Wochen ist in der Regel alles wieder normal.

Selbstverständlich können Sie sich bei Fragen jederzeit an uns wenden – auch außerhalb normaler Sprechzeiten!

Durch verantwortungsvolle Indikationsstellung und die langjährige Erfahrung unserer Chirurgen sind Komplikationen nahezu ausgeschlossen. Trotzdem bleibt – auch bei noch so großer Sorgfalt – beim Umgang mit lebendem Gewebe ein Restrisiko bestehen. Bitte entscheiden Sie sich erst dann für eine Operation, wenn Sie diese Tatsache für sich akzeptieren können.

Level 1 – Heilt ohne weiteres Zutun von selbst aus (Häufigkeit ca. 15 %)

  • Vermehrte Blendung, speziell nachts oder bei grellen Lichtstrahlen – Ursache: Ödembildung
  • Vermehrte Trockenheit der Augen – Ursache: Durchtrennung der sensiblen Nerven

Blendung und Trockenheit normalisieren sich im Regelfall innerhalb von 2 bis 6 Wochen, in Ausnahmefällen kann die vermehrte Trockenheit bis zur Regeneration der Nervenfasern anhalten.

Level 2 – Medikamentös oder durch Nachbehandlung behebbar (Häufigkeit ca. 5 %)

  • Entzündungen, Allergien, Autoimmunprozesse (sehr selten – 1:100) – Therapie: Augentropfen, in ernsten Fällen operative Revision
  • Geplantes Ziel nicht erreicht, Restsehfehler (2 bis 5% der Fälle) – Ursache: Hornhaut deutlich härter oder weicher als die „Durchschnittshornhaut“ – Therapie: gezieltes Nachlasern
  • Faltenbildung in der Lamelle – Ursache: versehentliches Reiben in den ersten Tagen oder Nächten – Therapie: operative Revision

Level 3 – Bleibende Schäden (Häufigkeit ca. 0,4 %)

  • Hornhauttrübungen – Ursache: therapieresistente Entzündung mit Narbenbildung – Auswirkung: vermehrte Blendung
  • Keratektasie (Vorwölbung der Hornhaut) – Ursache: Resthornhaut zu dünn, Hornhautstruktur zu weich – Auswirkung: unbefriedigende Sehkraft

Diese Gründe sprechen für uns

  • kompetentes OP-Team mit über 20-jähriger Erfahrung
  • eingehende Voruntersuchung durch den Arzt mit Simulation des OP-Ergebnisses
  • individuelle Beratung
  • moderne technische Ausstattung
  • ganzheitliche Betreuung
  • deutschlandweit einziges Laserzentrum, welches die LASIK auch in Hypnose, Tiefenentspannung oder Narkose durchführt
  • fürsorgliche Begleitung durch die OP
  • TÜV-SÜD geprüft
  • auf Wunsch: homöopathische OP-Begleitung

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