Prinzip der Augenlaserbehandlung: Zum Inhalt springen

Das Prinzip der Behandlung mit dem Augenlaser

So funktioniert die sichere und sanfte Form der Augenlaserbehandlung

Die Behebung des Sehfehlers wird bei allen Augenlaser-Methoden (Femto-LASIK, Trans-PRK oder LASEK) durch die Veränderung des Hornhautreliefs erreicht. Dafür wird mit dem Excimerlaser computergesteuert Gewebe im Tausendstel-Millimeter-Bereich abgetragen. Um ein dauerhaftes Ergebnis zu erreichen, wird die Korrektur im Stroma, der Schicht unter dem Deckhäutchen, vorgenommen.

Prinzip der Augenlaserbehandlung bei Kurzsichtigkeit

Augen lasern bei Kurzsichtigkeit

Bei der Behandlung von Kurzsichtigkeit wird die Hornhaut zentral abgeflacht, um den verlängerten Augapfel auszugleichen.

Prinzip der Augenlaserbehandlung bei Weitsichtigkeit

Augen lasern bei Weitsichtigkeit

Bei der Weitsichtigkeit wird die Hornhaut zentral "aufgesteilt". Dazu wird ein flacher Ring um das Hornhautzentrum graviert, um den zu kurz geratenen Augapfel auszugleichen.

Das Ergebnis

Dadurch wird erreicht, dass der Brennpunkt nicht vor (Kurzsichtigkeit) bzw. hinter (Weitsichtigkeit) der Netzhaut liegt, sondern sich die Lichtstrahlen exakt an einem Punkt auf der Netzhaut treffen.

Tel. 089 82909802

Infoabend "Augen lasern"

Montag, 20.01.2020

um 17:00 Uhr

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Oberflächen-Verfahren und tiefe Verfahren

Die eigentliche Hornhaut (das sog. Stroma) ist mit einem feinen Häutchen, dem Epithel, bedeckt. Dieses Häutchen sorgt für die Ernährung der Hornhaut, schützt sie und repariert Schäden. Eine Verletzung dieses Häutchens ist sehr schmerzhaft, da es die nervenführende Schicht ist. Um ein stabiles Ergebnis zu bekommen, müssen wir die Behandlung unter das Epithel ins Stroma legen.

Dazu gibt es zwei Vorgehensweisen:

Das Epithel wird entfernt und nach erfolgter Laserung wächst es von alleine wieder über die Wunde oder wird mechanisch wieder zurückverlegt. Dieses Verfahren erfolgt also oberflächlich (Oberflächen-Verfahren: Trans-PRK, LASEK/Epi-LASIK).

Das Epithel wird geschont, indem eine feine Lamelle von der Hornhaut abgehoben wird, auf der das Epithel sitzt und quasi von der Operation nichts merkt (tiefes Verfahren: Femto-LASIK/Keratom-LASIK). Dadurch ist dieses Verfahren komplett schmerzfrei. Bei den tiefen Verfahren unterscheiden wir noch nach der Art, mit der die Lamelle gebildet wird: Während bei der Keratom-LASIK ein (Mikro-)Messer benutzt wird, wird bei der Femto-LASIK, die Lamelle mit einem Laser präpariert.

Hinweis

Etwa 96 % unserer Patienten werden mit dem Femto-Laser behandelt, der Rest mittels Oberflächenverfahren. Die Keratom-LASIK führen wir nur noch in Ausnahmefällen durch, da wir die Keratom-Schnitt-Technik für eine veraltete Methode halten, die das Risiko unnötig erhöht.