Ricke Schlandt: Unter dem Laser: Zum Inhalt springen
13. Aug. 2019

„Jetzt bin ich selbst gelasert und weiß noch besser, was unsere Patienten empfinden“

Ricke Schlandt, Leiterin des OP-Zentrums, hat am 7. August 2019 dem Augenlaserteam ihre eigenen Augen anvertraut. Erfolgreich. Lesen Sie ihren Erfahrungsbericht.

„Ich kann es noch immer nicht glauben: Bereits am nächsten Morgen nach meiner Augenlaserbehandlung konnte ich schon wieder andere Patienten durch ihre OP begleiten – ohne Beschwerden und ohne Sehhilfe! Die Tatsache, jetzt selbst gelasert zu sein, hilft mir dabei, künftig noch besser auf die Nervosität und Ängste unserer Patienten einzugehen. Diese Empfindungen sind ganz normal, schließlich geht es um unser wichtigstes Sinnesorgan.

Auch ich habe mir meine Entscheidung für eine Augenlaserbehandlung nicht leicht gemacht und immer wieder aufgeschoben, obwohl ich unserem Team und Dr. Christmann 100%-ig vertraue und jeden Tag erlebe, wie glücklich unsere Patienten über ihr neues, brillenfreies Leben sind.

Meine Entscheidung für das Augen lasern

Irgendwann kam für mich der Moment, an dem ich meine immer stärker werdende Alterssichtigkeit nicht mehr akzeptieren wollte. Da ich all die Jahre zuvor immer gut gesehen hatte, konnte und wollte ich mich nie so richtig an meine Brille gewöhnen, ich empfand sie immer als Fremdkörper. Ich probierte es auch mit Linsen – das Sehen war klasse, allerdings konnte ich sie mir weder selbst einsetzen, noch vertrug ich sie.

Sobald der Entschluss feststand, ließ ich meine Augen in einer eingehenden Voruntersuchung auf deren Lasertauglichkeit hin prüfen. Das Ergebnis: Meine Augen sind für die Behandlung gut geeignet!

Ich entschied mich für die sog. Monovision: Ein Auge scharf für die Ferne, das andere scharf für die Nähe zu lasern.

Mein OP-Tag

Jetzt wollte ich nicht mehr warten. Ich sicherte mir den nächsten freien OP-Termin. Am 7. August 2019 war es dann soweit. Meinen OP-Tag startete ich ganz gelassen, tagsüber assistierte ich noch im OP, beruhigte unsere Patienten, lobte sie, wenn sie gut stillhielten und erklärte ihnen alle Schritte. Mein Termin war erst am späten Nachmittag, nach dem „offiziellen“ OP-Tag.

Nun lag ich also selbst auf der Liege. Und: Auch ich war nervös. Die Fürsorglichkeit, die Professionalität und die Präzision aller Handgriffe gaben mir ein gutes Gefühl. Natürlich beruhigte mich auch die Tatsache, selbst schon unzählige Male im OP assistiert zu haben und mit den Abläufen vertraut zu sein. Nach 20 Minuten war die Behandlung vorbei. Wie erwartet, war die Sicht etwas neblig, aber nicht unangenehm. Die nächsten vier Stunden hatte ich ein leichtes Fremdkörpergefühl, doch dann war es schlagartig verschwunden und die Sicht war klar. Dieser Moment ist einzigartig, ich war überwältigt und total glücklich. Schade nur, dass ich damit so lange gewartet habe.“