Der Operationsablauf Ihrer Augenlaserkorrektur

Femto_LASIK_Augenlaserteam_Muenchen

Vor der OP

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Vor der OP
  1. Frühstücken Sie ganz normal – Sie müssen nur nüchtern sein, wenn der Eingriff in Narkose geplant ist.

  2. Kommen Sie ca. 15 Minuten vor dem geplanten OP-Termin ins Laserzentrum.
    Von diesem Moment an wird Sie unser OP-Team durch alle Phasen des Eingriffes bis hin zum Verlassen der Klinik rundum betreuen.

  3. Der Bereich um die Augen wird nochmals gründlich gereinigt.

  4. Sie bekommen eine Haube und Überschuhe. Nun geht es weiter in den OP-Bereich. Ihre Begleitung kann gerne mitkommen.

  5. Sie legen sich auf eine bequeme Liege, die automatisch unter den Laser fährt.

  6. Nun bekommen Sie zweimal Tropfen, die Ihr Auge betäuben. Arzt und Assistenz justieren den Laser und geben Ihre individuellen Werte ein. Während der gesamten Zeit wird man Ihnen sagen, was als nächstes stattfindet, um Sie mit den Abläufen vertraut zu machen. Ist alles vorbereitet, führt Ihnen der Operateur vor, wie sich der Laser anhört und probt mit Ihnen die Lichtfixation – während der OP hilft Ihnen ein grünes, blinkendes Lichtpünktchen die richtige Augenstellung einzuhalten. Nun setzt Ihnen der Arzt den sogenannten Lidhalter ein. Er verhindert, dass Sie unbewusst die Augen schließen.

Je nach gewählter OP-Methode wird Ihr Auge auf den Lasereingriff vorbereitet.

Femto-LASIK: Das Auge wird mit einem Saugring (einer weichen Gummilamelle) fixiert. Sie spüren einen sanften Druck und merken, dass Sie mit dem fixierten Auge nichts mehr sehen (Sie "sehen sich nicht zu" beim Operieren). Dann werden Ring und Laser verbunden und es erfolgt die automatische Präparation der Lamelle. Die ganze Prozedur dauert etwa 15 Sekunden.

Keratom-LASIK: Das Auge wird ebenfalls mit einem Saugring fixiert. Der Operateur setzt das Keratom in Bewegung. Auch bei diesem Verfahren "sehen Sie sich nicht zu", aber im Gegensatz zum Femto-Laser hören Sie ein Summen und spüren die Vibrationen des Messerchens. Nach 10 Sekunden ist die Lamelle gebildet.

PRK: Das Deckhäutchen (Epithel) wird mit einem feinen, federartigen Instrument von der Hornhaut entfernt.

Transepitheliale PRK (trans-Epi): Eigentlich die bequemste Methode. Der Patient liegt nur da und fixiert ein blinkendes Licht, der Rest läuft automatisch und berührungsfrei ab.

LASEK: Zur Aufweichung der obersten Gewebeschicht wird auf Ihr Auge für 20 Sekunden eine Flüssigkeit gegeben. Dadurch wird das Epithel härter und kann beiseite geschoben werden.

Epi-LASIK (eine Variante der LASEK): Verläuft wie eine Keratom-LASIK, mit dem Unterschied, dass kein scharfes Messer, sondern ein Kunststoff-"Schaber" benutzt wird. Das Epithel wird auf diese Weise ohne Vorhärtung zur Seite transportiert.

Die nächsten Schritte sind bei allen Verfahren wieder gleich:

Augenlaser-OP

Die Liege fährt Sie unter den Excimerlaser. Gesicht und Lider werden mit sterilen Abdeckungen versehen. Ein kleiner Lidhalter verhindert, dass Sie die Augen im falschen Moment schließen. Nun werden die gebildeten Lamellen auf die Seite geschoben (bei PRK entfällt dieser Schritt), der Arzt prüft die Fixation und startet den Laser. Sie hören jetzt mehrere Serien von Laserimpulsen. Die Laserexpositionen selbst spüren Sie nicht. Sie haben das Gefühl, ein feiner Regen sprühe über Ihr Auge.

Ihre Augenbewegungen (man macht unwillkürlich kleine Bewegungen) werden von einem "Eyetracker" genannten Mechanismus überwacht, der den Laserstrahl immer im Zielgebiet hält und so ein exaktes, mikrometergenaues Ergebnis garantiert. Sollten Sie versehentlich wegsehen, schaltet der Laser ab – Sie müssen also keine Angst haben, dass etwas "daneben geht", wenn Sie unruhig sind.

Der Laserabtrag dauert je nach Dioptrienzahl zwischen 5 und 20 Sekunden. Danach wird gespült und – außer bei der PRK – die Lamelle wieder repositioniert. Nun wird das Auge mit einer Kontaktlinse versorgt und die Operation ist geschafft. Insgesamt dauert die Operation eines Auges circa 10 Minuten.

Wichtig zu wissen

Die Operation ist von Anfang bis Ende absolut schmerzfrei!

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