Das LASEK- und Epi-LASEK-Verfahren

Im Gegensatz zur LASIK, wird beim LASEK-Verfahren das Deckhäutchen (Epithel) mit einer speziellen Flüssigkeit aufgeweicht (1) und als komplettes Läppchen zur Seite geschoben. Nach erfolgtem Laserabtrag mit dem Excimer-Laser (2) wird das Ephitel zurückgeschoben (3) und mit einer Schutzlinse abgedeckt.

Eine Variante der LASEK stellt die Epi-Lasek dar. Hierbei wird das Deckhäutchen mit einem Spezialgerät (Lasitom) "trocken", also ohne vorherige Alkoholbehandlung, abladiert.

LASEK Aufweichen Deckhäutchen
1. Aufweichen Deckhäutchen
LASEK Laserabtrag
2. Laserabtrag
LASEK Zurückklappen Epithel
3. Zurückklappen Epithel

Einsatzbereich

  • Myopie: bis -10 dpt
  • Hyperopie: nicht möglich
  • Astigmatismus: bis 3 dpt
Gut zu wissen
  • Kompromiss zwischen PRK und LASIK mit den Vorteilen beider Operationsarten aber auch deren Nachteilen
  • bei für die LASIK zu dünner Hornhaut
  • bei für die PRK zu hoher Dioptrienzahl

Vorteile der LASEK

  • technisch unkompliziert
  • auch bei dünner Hornhaut möglich
  • auch bei höherer Dioptrienzahl möglich
  • schnell mechanisch belastbar (z.B. Sportler mit Körperkontakt)

Nachteile der LASEK

  • Schmerzen in der Heilungsphase möglich
  • längere Rehabilitationszeit (bis 10 Tage)
  • Haze-Bildung möglich (sehr gering)
  • Nachkorrektur aufwändiger (ganze OP muss wiederholt werden)

Wissenswertes

Hinweis

Wir verwenden die LASEK oder Epi-LASEK nur noch selten, da sich herausgestellt hat, dass diese Verfahren die längste postoperative Rehabilitationszeit von allen Augenlasermethoden haben.

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