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Risiken

Die Nebenwirkungen lassen sich in drei Gruppen einteilen:

Risiken_Augenlaserbehandlung
Gruppe 1: Heilt ohne weiteres Zutun von selbst aus
  • Mißempfindungen im gelaserten Hornhautareal: Verletzung der nervenführenden Schicht durch  Entfernung des Deckhäutchens bzw. durch die Flap-Bildung

  • Blendung durch Regenerationsprozesse: Störung besonders nachts in den ersten Wochen, z.B. bei Autofahrten

  • Schwankende Sehleistung, ausheilungsbedingt (Ödembildung): Dauer bis zu 6 Wochen

Gruppe 2: medikamentös oder durch Nachbehandlung behebbar
  • Verbleibender Restsehfehler durch  Unter- oder Überkorrektur: behebbar durch gezieltes Nachlasern

  • Blendungserscheinungen durch Gewebsverdichtungen und Ablagerungen im gelaserten Areal (sog. "haze" bei PRK und LASEK-Verfahren)

  • Schwankende Sehleistung, ausheilungsbedingt (Ödembildung): Dauer bis zu 6 Wochen

Gruppe 3: bleibende Schäden
  • Trübung der Hornhaut durch therapieresistente Entzündungen oder überstarke Haze-Bildung

  • Optische Asymmetrien: Frakturen und unscharfe Areale im Bild

  • Missverhältnis zwischen optischer (gelaserter) Zone und Pupillenweite: Dies führt zu schlechterer Nachtsicht (Nachtfahrtauglichkeit!), erhöhter Blendempfindlichkeit und inkompletter Sehkraft

Hinweis

Auch wenn die meisten, unerwünschten Verläufe reparabel sind, sollten Sie bitte bei Ihrer Entscheidung immer bedenken, dass Sie ein gesundes Organ operieren lassen und dass trotz größter Sorgfalt immer ein Restrisiko bleibt!

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Team Dr. Christmann Augenklinik Herzog Carl Theodor TÜV
LASIK München