Weltweit haben sich bereits über 1 Million Patienten mit dieser Methode (Femto- LASIK) lasern lassen.
Die Femto-LASIK
Die neue Laserkorrektur ohne Schnitt wird nun bei ca. 90 % der Patienten durchgeführt, denn sie ist noch sicherer und schonender als die herkömmliche LASIK mit dem Keratom.
Das Abtrennen des Hornhautdeckelchens (Flap) wird bei dieser Methode nun ebenfalls per Laser durchgeführt. Dies verringert die bisher schon sehr niedrige Komplikationsrate (0,5 %) weiter, weil es nun keine Schnittprobleme mehr gibt.
Vor allem die Patienten empfinden die Femtolasik als subjektiv angenehmer. Die oftmals empfundene Angst vor dem Messer, welche viele Patienten von der Behandlung abgehalten hat, entfällt jetzt ganz!
Der große Vorteil aus medizinischer Sicht ist, dass die Hornhautlamelle nun wesentlich dünner und präziser präpariert werden kann. So können jetzt auch Patienten mit hohen Dioptrienwerten und dünner Hornhaut behandelt werden.

- Femto-LASIK Querschnitt
Wie funktioniert die Femto-LASIK?
Der Femtosekundenlaser ist ein Infrarot-Laser, der sehr kurze Laserpulse sendet. Die Energie des Laserstrahls wird im Inneren der Hornhaut in einer vorher bestimmten Tiefe entladen. Dort bilden sich tausende kleiner Bläschen. Durch die Aneinanderreihung der Impulse wird die Flapbildung erreicht.
Die Flap-Bildung bei der Femto-LASIK
Ultrakurze Lichtpulse (1) werden in eine genau definierte Ebene der Hornhaut gesetzt, ohne das darunter liegende Gewebe zu belasten. Die Energie des Lasers lässt dort kleine Gasbläschen aus CO2 und Wasser entstehen. Durch die Vielzahl der Impulse wird das Gewebe perforiert (2). Auf diese Weise entsteht ? berührungsfrei ? ein winziger Spalt im Gewebe, der das Ablösen der Lamelle ermöglicht. Nach der Korrektur der Fehlsichtigkeit durch den Excimer-Laser (3), wird der Flap wieder zurückgelegt. Bereits nach 2 Stunden beginnt er wieder einzuwachsen und die Bläschen des Femtosekundenlasers lösen sich auf.

- Behandlungsschritte Femto-LASIK





