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Die PRK-Methode

Bei der "ältesten" der drei Methoden, der sogenannten PRK (photorefraktive Keratektomie), wird das Deckhäutchen (Epithel) der Hornhaut entfernt (1). Anschließend wird gelasert (2). Der Abtrag beginnt unmittelbar an der Basalmembran, der äußeren Begrenzung des Stromas. Die gelaserte Zone wird mit einer Kontaktlinse bedeckt (3), bis sich das Epithel wieder geschlossen hat.

PRK - Entfernen Deckhäutchen
1. Entfernen Deckhäutchen
PRK - Laserabtrag
2. Laserabtrag
PRK - Bedecken mit Kontaktlinse
3. Bedecken mit Kontaktlinse

Die PRK im Überblick

EinsatzbereichMyopieHyperopieAstigamtismus
bis -5 dptnicht möglichbis 3 dpt

Eignung für die PRK

  • bei stark postoperativer Beanspruchung des Auges (z.B. Kickboxer)
  • für Patienten, die sich eine längere Ausfallzeit leisten können und froh um die geringeren Behandlungskosten sind

Vorteile der PRK

  • einfache Methode
  • wenig Technik (geringe technische Komplikationsquote)
  • geringerer Preis als bei LASIK/LASEK
  • schnelle mechanische Belastbarkeit

Nachteile der PRK

  • Schmerzen in der Heilungsphase möglich
  • längere Rehabilitation, längere Ausfallzeit (bis 5 Tage)
  • schlechtere Nachkorrigierbarkeit (ganze OP muss wiederholt werden)
  • Haze-Bildung möglich (Mikronarben)
  • eingeschränkter Anwendungsbereich

Wissenswertes

Der neue Femto-Sekunden-Laser kann noch wesentlich dünnere Schnitte als bei der herkömmlichen Methode präparieren. Mehr Information über die Femto-LASIK

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Augenlaserteam Dr. Christmann München
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